Wildobst in der Natur

Das Bayerische Jägerinnenforum hat sich seit 2014 zur Aufgabe gemacht, vermehrt Wildobstbäume durch bayernweite Aktionen in die Natur auszubringen. Aktiv tätig waren die Ansprechpartnerinnen der Regierungsbezirke:

 

Repräsentantin Renate Weber und Christine Schiller tauschten mit der Grund- und Mittelschule Mamming das Klassenzimmer gegen den Wald- und Hecken-Lernort ein. Unter fachkundiger Anleitung von BJV Naturschutzbeauftragten Sepp Zurl pflanzten die Schüler eine Hecke mit Schlehen, Weißdorn, Haselnuss und vieles mehr. Zum praktischen Lernprogramm vor Ort erklärte Renate Weber das Ökosystem Wald, und ging dabei auf direkte Tuchfühlung der einheimischen Tier- und Pflanzenarten.

 

Niederbayern:

Veronika Meyer startet im Frühjahr mit drei Pflanzaktionen im Landkreis Landshut und Landkreis Kelheim, dazu werden Schulklassen zur Mithilfe eingeladen. Fachkundige Beratung über die Vorteile von Wildobst in der Natur geben Imker, Anweisungen für die fachgerechte Pflanzung erteilt der Obst- und Gartenbauverein vor Ort.

 

Mittelfranken:

Ingrid Kallenberg ist seit 2015 Ansprechpartnerin für das Jägerinnenforum in Mittelfranken. Wildobstpflanzaktionen für dieses Jahr stehen in der Planung.

 

Unterfranken:

Ingrid Stenger bot acht Zehntklässler des AG Schulsanitätsdienst Großwallstadt an: Bäume pflanzen anstatt Mathe pauken. 25 Wildapfelpflanzen setzten die Schüler mit Jägerin und Gemeinderätin Ingrid Stenger ein, Ziel der Pflanzaktion war es, den Jugendlichen ein Gefühl für die Natur zu vermitteln und gleichzeitig den Lebensraum der heimischen Tiere zu verbessern. Umweltschutz ist ein soziales Projekt und wurde daher von der Schule gefördert.

 

Oberfranken:

Ina Hager-Dietel bepflanzte mit zwei 5`ten Klassen des Reinhart-Gymnasiums Hof eine Brachfläche mit wertvollem Wildobst. Die Fläche wurde von der Gemeinde und die Pflanzen vom Landratsamt zur Verfügung gestellt. Frühmorgens schon wurde gepickelt und geschaufelt um die Apfelbäume, die Vogelkirschen, Pfaffenhütchen, Heckenkirschen und Hundsrosen gut einzugraben, festzutreten und einzugießen.

 

Schwaben:

Paula Wölfle und Anita Kössler machten sich mit einer Jugendtreff-Gruppe aus Dietmannsried auf den Weg, um im eigenen Revier Bäume von Wildapfel, Wildkirsche und Wildbirne zu pflanzen. Sehr willkommen hießen die Verbände des Landesbund für Vogelschutz und der Landesbund Bayerischer Imker (Eckhard Radke) diese Aktion. Dazu gab es Informationen über die Vorteile von Wildobst für Vögel und Bienen. Über tausend Wildobstbäume konnten in Schwaben durch Sammelbestellungen von Jäger/innen ausgebracht werden.

 

Oberpfalz:

Auf Anregung von Maria Näßl leistete die Grundschule Friedensfels mit ihrer Lehrerin Elke Prockl einen wertvollen Beitrag zur Landschaftsgestaltung. Die Kinder pflanzten 100 Wildobstbäume von Wildapfel und Wildkirsche, besonders alte Sorten von Obstbäumen, um sie der Nachwelt zu erhalten. Bei der Gehörnschau auf Schloss Guteneck konnte Maria Näßl 50 Apfelbäumchen mit Verbissschutz an die Jäger der Kreisgruppe Nabburg weitergeben.