Grußworte

Liebe Jagdhornbläserinnen und Jagdhornbläser,

liebe Gäste,

 

die Arbeit der Jägerinnen und Jäger ist Basis für den Erhalt eines gesunden Wildbestandes und für die Sicherung seiner natürlichen Lebensgrundlagen.

Diesen Aufgaben widmen sich die Mitglieder des Jagdschutz- und Jägervereins Günzburg e.V. (JJV Günzburg) seit vielen Jahren in verantwortungsvoller Weise.

Neben der Jagdausübung und Durchführung von Hegemaßnahmen steht die Förderung der Jagdkultur im Fokus des Vereins, ob es um das Schießen, die Hundeerziehung oder das Jagdhornblasen geht. Die Jagdhornbläsergruppe erfährt im kommenden Jahr eine besondere Anerkennung durch den Bayerischen Jagdverband.

Der JJV Günzburg wurde als Gastgeber des Landesbläserwettbewerbs 2014 ausgewählt.

Die Ausrichtung bedeutet Ehre und Herausforderung zu gleich.

Ich wünsche dem Jagdschutz- und Jägerverein Günzburg, insbesondere seiner Jagdhornbläsergruppe mit Obmann Franz Schmid, viel Erfolg bei der Organisation des Großereignisses und wünsche allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern schon jetzt eine harmonische Zeit in unserer „Familien- und Kinderregion“.

Ich freue mich darauf, Sie zum Landesbläserwettbewerb 2014 im Landkreis Günzburg begrüßen zu dürfen. Herzlich willkommen!

 

 

Hubert Hafner

Landrat

Unsere Jagd blickt auf eine beeindruckend Tradition zurück: Sie ist so alt wie die Menschheitsgeschichte selbst. Andererseits stehen wir Jägerinnen und Jäger mitten in der modernen Welt, in der wir uns behaupten müssen.

Die Erwartungen der Gesellschaft sind groß: von der Minimierung der Wildschäden über einen nachhaltig betriebenen Naturschutz bis hin zur Seuchenbekämpfung und zur Wildunfallverhütung – von uns Jägerinnen und Jägern wird viel verlangt. Wir kommen den Anforderungen freiwillig und mit hohem persönlichem Einsatz nach und dienen so dem Allgemeinwohl.

Was aber unsere Jagd im Kern ausmacht, ist viel mehr: v.a. das grandiose Naturerlebnis, das uns Jägerinnen und Jäger über Ländergrenzen hinweg verbindet und das sich in den verschiedenen Facetten der Jagdkultur widerspiegelt. Zur Jagdkultur gehört die Jagdethik, die einen würdevollen Umgang mit den Wildtieren einfordert. Zu ihr zählen darüber hinaus alle jagdlich inspirierten Kunstformen – von der Malerei bis zur Jagdmusik.

Gerade in der Jagdmusik drückt sich das jagdliche Erlebnis in unmittelbarer Weise aus. Vom Hubertusmarsch bis zum Jägers Wanderliedchen – hier wird auch für Nicht-Jäger erlebbar, was uns Jägerinnen und Jäger an der Jagd fesselt. Auf diese Weise ist das Jagdhornblasen einer der besten Sympathieträger für unser jagdliches Ehrenamt. Als „klingendes Aushängeschild“ der Jagd tragen die Jagdhornbläserinnen und Jagdhornbläser in besonderer Weise dazu bei, die langfristige gesellschaftliche Akzeptanz für die Jagd zu sichern.

Der Bayerische Jagdverband pflegt das reiche Erbe unserer Jagdmusik und fördert seine Weiterentwicklung u.a. durch die Durchführung der Landesbläserwettbewerbe. Was einst in Klinglbach vor über 50 Jahren mit einem Bläsertreffen begann, ist heute ein Großereignis auf hohem musikalischem Niveau. Jagdhornbläserinnen und Jagdhornbläser kommen im Jahr 2014 aus ganz Bayern im schwäbischen Günzburg zusammen, um ihr musikalisches Können am Landesbläserwettbewerb zu Gehör zu bringen.

Mein besonderer Dank gilt dem Jagdschutz- und Jägerverein Günzburg e.V. mit seinem 1. Vorsitzenden Herrn Manfred Borchers und dem Obmann der Jagdhornbläser des Jagdschutz- und Jägervereins, Herrn Franz Schmid. Danken möchte ich auch Herrn Jürgen Weißmann, dem für die Jagdkultur zuständigen Präsidiumsmitglied des Bayerischen Jagdverbandes, und dem gesamten Organisations- und Kompetenzteam Bläserwesen im BJV. Ihr beherzter Einsatz erhält ein gutes Stück unserer bayerischen Heimat: die Jagd mit ihrem Hörnerklang.

Den Teilnehmern an unserem Landesbläserwettbewerb wünsche ich viel Erfolg und allen Zuhörern viel Freude an der Jagdmusik!

 

Professor Dr. Jürgen Vocke, MdL a. D.

Präsident des Bayerischen Jagdverbandes

Liebe Jagdhornbläserinnen
und Jagdhornbläser, liebe Jägerinnen und Jäger,

liebe Freunde des jagdlichen Brauchtums,

 

„Was gleicht wohl auf Erden dem Jagdvergnügen - beim Klang der Hörner im Grünen zu liegen!“, singt der Jägerchor im Freischütz von Carl Maria von Weber. Meine, von malerischem Grün umgebene Vaterstadt Günzburg hat in diesen Tagen das Vergnügen, den herrlichen Klang eines Bläserchores von über 1000 Jagdhörnern zu erleben. Darauf bin ich als Schirmherr des „Landesbläserwettbewerbes 2014“ genauso stolz, wie als Ehrenmitglied des Bayerischen Jagdverbandes und als Ehrenvorsitzender des Jagdschutz- und Jägervereines Günzburg.

 

Ich heiße Sie alle, die Jagdhornbläserinnen und Jagdhornbläser, die Jägerinnen und Jäger und alle Gäste in den 2000 Jahre alten, römischen Mauern von „Guntia“ herzlich willkommen. Sie sind die strahlenden Botschafter der bayerischen Jägerschaft. Der Klang ihrer Hörner macht emotional deutlich was uns Jäger bewegt, nämlich Mittler zwischen Natur und Wild zu sein.

 

In meiner jahrzehntelangen, ehrenamtlichen Arbeit für die Jägerschaft lagen mir die Jagdhornbläser immer besonders am Herzen. Ich habe sie unzählige male erlebt. Wo auch immer sie auftraten, eroberten sie die Herzen im Sturm. Daran hat sich bis heute nichts geändert. Es gilt für das Geburtstagsständchen genauso, wie für das Schlosskonzert oder für Events wie dem zweijährigen Treffen der Landesjagdhornbläser zum musikalischen Wettstreit.

 

Niemand ebnet der Jägerei den Weg der gesellschaftlichen Akzeptanz mehr als die Jagdmusik. Man kann ihre kulturellen Wurzeln über die Jahrhunderte zurückverfolgen und wird feststellen, dass Musik und Jagd die Menschen zu allen Zeiten verbunden hat. Das jagdliche Brauchtum gehört zu unserer bayerischen Heimat wie der weißblaue Himmel, die Kirche und das Wirtshaus, wie Laptop und Lederhose.

 

Die Kulturwurzel der Jagd hat Eingang in die Oper und in das Theater gefunden und unterstreicht, was Papst Benedikt bei der Bläserfahrt des bayerischen Jagdverbandes so formulierte: „Eure Naturverbundenheit möge sich im Dienste an der wunderbaren Schöpfung bewähren.“ In diesen Dienst haben sich auch die Jagdhornbläser gestellt. Sie übersetzten die Aufgabe der Jagd im Sinne der alten Weisheit, dass Musik mehr sagt als tausend Worte.

 

Als Günzburger bin ich stolz darauf, dass ich einen Beitrag dazu leisten konnte, dass unsere geschichtsträchtige Donaustadt nun Gastgeberin für dieses jagdkulturelle Ereignis sein darf. „Wenn Wälder und Felsen uns hallend umfangen, tönt freier und freudiger der volle Choral,“ heißt es im Freischütz. Liebe Freunde, umgeben von den UNESCO-geschützten Donauwäldern wünsche ich allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern des Landesbläserwettbewerbes 2014, dass ihr Choral in unseren Mauern noch lange nachklingen möge.

 

Weidmannsheil und allzeit frohen Hörnerklang wünscht

 

Lothar Reiner

Schirmherr und Ehrenmitglied des Bayerischen Jagdverbandes

Liebe Jagdhornbläserinnen, liebe Jagdhornbläser,

 

Günzburg ist eine Stadt mit Geschichte und Kultur, in der die musikalischen Genüsse schon aus Tradition hoch gehalten werden. Seit nahezu 70 Jahren feiern wir jeden Sommer unser zehntägiges Günzburger Volksfest, bei dem  usikergruppen aus der gesamten Region aufspielen. Auch bei unserem Guntiafest und unserem mehrmonatigen Kultursommer kommen Musiker und  usikbegeisterte bei Konzerten, Serenaden und Chansonabenden auf ihre Kosten.

 

Die Geschichte unserer Stadt ist geprägt von mehr als drei Jahrhunderten römischer Kultur und von einer 500-jährigen Zugehörigkeit zu Österreich. Günzburg besitzt einen wunderschönen, liebevoll sanierten Stadtkern mit nahezu 200 Baudenkmalen, darunter die prachtvolle Frauenkirche, das historische Rathaus mit seiner ehemaligen Münzprägestätte und die Stadttürme, an denen sich der Verlauf der historischen Stadtmauer ablesen lässt.

 

Kurzum:
Günzburg ist immer eine Reise wert und Gäste sind allzeit herzlich willkommen!

 

So darf ich Ihnen nun bei dem Wettbewerb viel Spaß und gutes Gelingen wünschen und Sie nochmal herzlich einladen, uns am 1. Juni zahlreich zu besuchen. Günzburg freut sich auf Sie!

 

Ihr

 

Gerhard Jauernig

Oberbürgermeister der Stadt Günzburg